Die Stadt entstand vor rund tausend Jahren um das damalige, unterhalb des Friedhofs gelegene Schloß herum, von dem außer einigen Ställen nichts mehr übrig geblieben ist.
Abwechselnd in Besitz der Häuser de Turenne, de Talleyrand und de Bergerac, erlebte sie ihre Blütezeit zur Zeit von Marie de Foix de Candale, der Enkelin von Marguerite d’Albret.

Die damaligen Einwohner siedelten sich zunächst am Rande des Kastells an, in der „rue du Four“ und der “rue Notre Dame“. Später dann, als die Bevölkerung sich vergrößerte, breiteten sie sich auch an den Ufern des Flüsschens „Ribéraguet“ aus. Erst lange Zeit nach der Revolution nahmen sie die gegenüberliegenden Hügel in Besitz und demonstrierten damit ihre Unabhängigkeit.
Der Minnesänger ArnautDANIEL
Er kam Mitte des 12. Jh. im Chateau von Ribérac zur Welt und gilt als Begründer der provenzalischen Poesie. Angenommen am Hofe des Königs Alphonse des IX., kannte dieser Globetrotter sowohl die Armut als auch den Reichtum, bevor er schließlich die Mönchskutte anlegte. Von Dante und Petrarqua begrüßt, wurde er unter anderem von Aragon wiederentdeckt, der ihn in einem im Jahre 1941 verfassten Text mit dem Titel „Die Lektion aus Ribérac oder das französische Europa“ erwähnt.
Nicolas PLATON
Périgord - Fanlac
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